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15.04.2007, 19:26 #1
der dunkle Tod
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1 Trollkriege

Trollkriege

1

Es war Nachmittag. Stroke saß trotz des warmen Tages in seiner Höhle. Er haßte die Sonne. Wie alle anderen Trolle auch. Er saß auf seinem Thron, der direkt neben dem kleineren seines Bruders Dobat gebaut war. Trolle waren überhaupt groß, stark und meistents auch dumm. Doch Dobat war noch einmal stärker als die meisten anderen. Dumm fand Stroke auch Dobat (obwohl dieser um einiges klüger war als Stroke). Dobat war der jüngere von beiden, und somit auch nur Oberbefehlshaber, aber er mochte es so lieber. Stroke war der Ältere von den Beiden und er war somit König. Ihm gefiel es, andere herum zu kommandieren. Bei Dobat allerdings war das anders. Ihm stand der Sinn eher nach Blut und Gemetzel .Er war es auch, der ihnen den Platz verschafft hatte. Er hatte sich eine große Narbe quer über das Gesicht zugezogen, als er gegen Uoboltor, den letzten Trollkönig kämpfte. (aus dessen Gebeinen jetzt sein Thron gefertigt war) Vor einem Mond war das gewesen. Immer wieder brach nun Dobat auf in die Höhlen, dessen Anführer Stroke als König noch nicht anerkennen wollten.
An diesem Tag war er auch unterwegs. Stroke liebte die Zeiten, wo er nicht von Dobat zugelappt oder zu einem Trainingskampf aufgefordert wurde. Denn diese gingen bei üblichen Trollen bei 60% mit Rippenbrüchen aus. Bei Dobat war das anders: 75% der Kämpfe gingen für seine Gegner mit gequetschtem Brustkorb aus. (Er verfiel immer gleich in sorwor, weil er die Trainingskämpfe nicht mit den richtigen unterscheiden vermochte)

2

Durch die hallte das zerbrechen von Knochen, schwerterklirren und knallen von derben Aufschlägen. Dobat kämpfte an der Spitze seines Trollkriegstrupp. Er war bewaffnet mit der typischen Trollwaffe: einem Knochengroßhammer. Mit jedem Schlag schleuderte er mehrere Gegner weg. Langsam kämpfte er sich weiter in die Höhle vor. Er tötete einen weiteren Troll, indem er ihm mit einem seitwärtsschlag den Streitkolben aus der hand schleuderte und diese hand gleich mehrfach brach und ihm mit einem darauf folgendem abwärtshieb die Schädeldecke zerschmetterte. In sorwor verfallen sah er sich nach dem nächsten Gegner um. Er suchte sich einen mit einem Morgenstern bewaffneten Krieger aus, der diesen mit gewaltiger Wucht aber mit sehr schlechter Genauigkeit schwang. Er konterte einen schlag, wich einem weiteren aus und schlug ebenfalls zu. Sein Schlag ging ins leere, weil sich der Troll im letzten Moment zur Seite kippen lies. Aber das half ihm auch nicht viel. Der sofort folgende schlag brach ihm mehrere Rippen und warf ihn zu Boden. Ein Schlag in die Magengegend gab ihm den Rest. Inzwischen lichtete sich der Staub und Dobats Kriegstrupp drang weiter in daß innere der Höhle vor. Sie bogen einen Gang ein und erledigten einen der beiden Wachen. Den anderen folterten sie, bis er ihnen den Weg zum Gemach des Anführers verriet. Danach erledigte ihn ein Gemeiner. Durch die Wegbeschreibung fanden sie das Gemach schnell. Es war düster, Spinnweben hingen an den decken und grob gezimmerte Möbel standen an den Wänden, mit anderen Worten: äuserst gemütlich für einen Troll. Aber der Anführer war nicht da. „Durchsucht alles!!!“ rief Dobat. Er selbst nutzte die zeit, um etwas blut und Rippenknochen von seinem Knochengroßhammer zu entfernen. „Offizier!“ sagte plötzlich der Gefreite Onar, „seht euch daß an!“ Es war ein stück Pergament. Darin geschrieben war folgendes:

An den Anführer der Trollhöhle in kromotur
Obolur tur ich bitte euch mit mir und allen weiteren Anführerer, die Strokes und Dobats Herrschaft nicht anerkennen zu einer letzten Schlacht vor ihrer Heimathöhle Underburg beim Aufgang des 5. Mondes einzufinden. Gez.: Onubur

Dieser Name war ein Schlag für Dobat. Onubor war der Befehlshaber von Uoboltor.
Er hatte sich aus dem Staub gemacht, bevor Dobat ihn auch töten konnte(sehr zu Srokes bedauern, denn er wollte auch einen Beinernen Thron haben.).
Sie waren im Aufgang des ersten Mondes, also hatten sie noch 4 Monde zeit um alle anderen Anführer zu finden und zu töten.

3


Stroke wollte es einfach nicht glauben. Sein Bruder hatte es nicht geschafft, de Anführer zu töten. Schlimmer noch! Er hatte einen Brief gefunden indem geschrieben stand, das jetzt viele Strapazen auf ihn zukommen werden. Wegen all diesen Sachen war seine Laune nicht gerade auf dem Höhepunkt. Doch daß Dobat so sehr zum Aufbruch drängelte verstand er nicht. Sie hatten doch noch Zeit!
„Jetzt hör doch endlich auf zu nörgeln, verdammter ro-sohr. Wir haben doch noch Zeit für ein paar oeros!“ „Nein! Wir müssen so viele Anführer wie möglich besiegen um die besten Chancen zum überleben zu haben. So das wären dann:
Korhul mit seien orkischen Verbündeten,
olum mit seinen verdammten Waldelfen,
Modon und sein Menschenpack,
und Rokton und sein hang zu den Elben.“
„schogur, daß sind ja doch verdammt viele!“ mußte Stroke zugeben. Und so beeilte er sich lieber. Sie brachen auf nach Süden zum Domanagebirge, Heimat der Orks und von korhul. Aber zuerst wollten sie Südwestliche Richtung einschlagen, zu Buhl-Ono,einer großen Stadt der Dunkelelfen, wo sie mächtige Verbündete hatten. Stroke wollte die Hälfte aller Krieger zu seinem Schutz mitnehmen, aber Dobat war strikt dagegen. Sein Plan war es nur zwei der besten mitzunehmen, damit sie unbemerkt ind die Höhlen rein und wieder raus kamen. Dobat wählte Kolur, weil dieser sich ausgezeichnet im Kampf mit dem Knochengroßhammer verstand. Stroke wählte Kobour, einen starken und jungen Troll weil er sich gut herumkommandieren lies und er sein Gepäck tragen konnte. Dann machten sie sich auf den Weg. . Da Trolle nicht reiten können (und da kein Pferd sie tragen könnte) mußten sie (sehr zu Strokes Mißfallen) zu fuß gehen.
Nach einem 5-tage Marsch gelangten sie nach Buhl- ono der großen Stadt der Dunkelelfen.
Am Nordtor hatte sich eine Große Schlange gebildet. Wahrscheinlich waren die Zölle wieder angestiegen. Denn ein Bauer stritt sich gerade mit den Wachen. Da weder Stroke noch die anderen gewillt waren, sich sich in der langen Schlange von Elfen einzureihen, verschafften sie sich (nach Trollgesetzen rechtlich) einen guten Platz weit vorn in der Reihe. Da trolle verbündete waren, mußten sie glücklicher Weiße ihre Waffen nicht abgeben, denn daß hätte wahrscheinlich zu einem weiteren Wutanfall von Stroke geführt. Als sie durch daß Tor traten, bemerkten sie bereits, daß etwas nicht stimmte…Es befanden sich fast keine Wachen mehr auf dem Palisadenwall und einige schienen schwer verwundet. Sie gingen weiter und kamen an einem der hospitäler vorbei. Es war so voll mit verletzten Kriegern, daß man selbst davor noch notdürftig medizinisch behandelte und versorgte.
„was ist denn hier passiert?“ fragte Kolur die bisher unausgesprochene Frage, die sie alle beschäftigte.
Weiter in der Stadtmitte wurden die Häuser nun wohlhabender Sie wuchsen nun Turmartig immer weiter in die Höhe, denn die Höhe des Gebäudes zeigte den Wohlstand der Familie an. Doch inmitten der Türme ragte ein geradezu gigantisches Gebäude. Der Palast, das Zentrum der Stadt war bis zu dreimal so hoch wie die Türme daneben. Er bestand aus einem großen runden Bergfried, an dem sich in alle 4 Himmelsrichtungen große steinerne Seitengänge befanden. Am Ende dieser Gänge befanden sich wiederum Türme, die doppelt so hoch waren, wie die Benachbarten. Auf dem Bergfried (der alleine schon doppelt so hoch war, wie die Türme der wohlhabendsten „normalen“ Familien) stand ein riesiger Turm, der im Durchmesser 2 Türme fassen konnte und er war doppelt so hoch wie die anderen palasttürme. Stroke beeindruckte daß alles zwar, aber er verstand den Sinn nicht ganz. Bei trollen wurde der Wohlstand mit der Tiefe der höhle gemessen, also genau umgekehrt.



Spache:

Trollkriege

Trollsprache
Schogur - Sch****
sorwor - Blutrausch
Sor - Blut
Sohr - Idiot
Wor - rausch
ro - voll
buhl - dunkel
Obolur tur - Hallo(wörtlich: ich kann deine Fresse nicht leiden)
Oeros - Ork Eingeweide (Trollisches Nationalgericht)
Ono - Schatten

Sagt hier eure Meinung und (bitte!) auch Tipps.

  This post was edited 1 times. Last edit: 30.04.2007, 16:43

17.04.2007, 13:11 #2
sAvB
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also die geschichte ist ganz gut, aber ich würde dir einige empfehlungen geben wie du sie ändern soltest! ich will mich jetzt net als allwissend oder so aufstellen, doch hab ich schon paar geschichten geschrieben (und auch gelesen^^) und hab etwas "erfahrung"

Die drei Kapitel sind etwas kurz. nichts gegen kurze kapitel, aber sie unterbrechen so am ende... ich find da fehlt was, vorallem beim ersten! das erste fängt damit an das stroke in seiner höhle sitzt. dann kommen nur erklärungen, aber es passiert nichts!
die erklärungen sollst du natürlich drinn lassen aber du musst nebenbei erzählen was stroke macht...

ich würde dir den tipp geben die ersten 3 kapitel zusammen zu fassen zu einem. wirst das zweite dabei natürlich etwas umschreiben müssen, weil es ja aus der sicht von seinem bruder ist, und nichtmehr aus seiner, aber ich würde dies etwa so lösen:

Du schreibst das erste um das am anfang das passiert was im dritten passiert, also stroke ist sauer, hat gerade den brief gelesen. dann eine rückblende wie der brief eben gefunden wurde, zwischendrinn natürlich die erklärungen, und das ende, also wie sie sich auf den weg machten, mit mehr dialogen und ausführungen

so, das war mal knapp ausgedrückt was ich sagen will^^
hoffe es hilft dir

Ich bin ein Gnark
 

17.04.2007, 14:15 #3
der dunkle Tod
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thx..

 

30.04.2007, 15:47 #4
sAvB
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und?? kommt da ma noch was??^^

Ich bin ein Gnark
 

30.04.2007, 16:41 #5
der dunkle Tod
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klar.

 

11.05.2007, 14:36 #6
Skorp
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lese ich mir nächste woche mal durch und bild mir ne meinung..
vil habsch auch die eine oder andere anregung..
ich stell meine derzeitige geschichte aber nicht online..
(zum einen würde es den server sprengen.. (bin nu bei rund 200seiten..) zum anderen mag ichs nicht unfertige sachen zu zeigen... (skorp<perfektionist schlimmster klasse)


 

03.06.2007, 12:17 #7
Mehtos
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Ich kenn die geschichte ja schon die is....... LANGWEILIG!!!